Muskelkater gewinnt den Schülerzeitungs-Landeswettbewerb in Bremen!

titel-siegerAm 13. Februar sind wir zur Preisverleihung ins Schulmuseum in Bremen eingeladen worden, um unseren Preis als „Beste Schülerzeitung Bremens“ entgegenzunehmen. Und das im allerersten Anlauf! Neben der Siegerurkunde gab es jede Menge lobende Worte der anwesenden Jury und Interviews durch den Weser-Kurier und „buten un binnen“ von Radio Bremen TV, wo wir auch in einem kleinen Beitrag zu sehen sind (Links zu den Beiträgen folgt).

Vielen Dank an alle Beteiligten! Wir werden nun natürlich versuchen, diesen tollen Titel zu verteidigen. Seid gespannt auf Ausgabe #2.

Eure Muskelkater-Redaktion

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Mobbing.

mobbing
Aktiv gegen Mobbing! Hol dir Hilfe!

Mobbing ist ein weit verbreitetes Thema. Die Betroffenen trauen sich selten, damit an die Öffentlichkeit zu gehen und sich Hilfe zu suchen. Ganz unerwartet hat sich ein Schüler, den die Meisten als sehr starke und selbstbewusste Persönlichkeit kennen, mit seiner Geschichte an seine Mitschüler gewandt, um einen Schritt in die richtige Richtung zu machen.

Was war passiert? Er wurde aus dem Nichts heraus gedemütigt, seine Familie beleidigt und er selbst homophob angegangen. In unserem Interview erzählte er uns von der enormen Belastung, die er durch die Art der Kommentare mancher Mitschüler zu tragen hatte. Dieser Schüler ist Leistungssportler, und vor dem Mobbing war er auf einem guten Weg auf der Karriereleiter. Er war auf dem „Sportlevel 100“ und ist plötzlich auf Null gesunken. „Wenn man mental nicht stark ist, dann läuft halt nichts“, sagte er uns. Er hätte beim Sport viel verdienen können, aber seine Chancen sind gesunken. Das Ganze ging so weit, dass er mit dem Gedanken spielte, seine Sportlerkarriere an den Nagel zu hängen.

Im Klassenchat seiner Klasse kam es öfter zu Streitigkeiten und Beleidigungen. Er hatte deshalb schon länger überlegt, ob er mit der Klasse über die Probleme klärend sprechen sollte.

An einem Abend fiel dann der Startschuss, als die Reibereien im Klassenchat so extrem waren wie selten. Er wollte, dass die Klasse zusammenwächst und führte ein Gespräch mit seinen Mitschülern. Es war ein sehr emotionales Gespräch, bei dem unter den Mitschülern auch Tränen flossen. Sein Ziel war es, dass sich alle zusammenreißen und sich respektieren.

Anfangs ist es ihm schwer gefallen, mit anderen darüber zu reden, und er hat lange unter der Situation gelitten. Es ist ihm leichter gefallen, damit umzugehen, als er sich anderen geöffnet hat. Er akzeptierte die Situation und sagte uns im Gespräch, dass seine Persönlichkeit sich positiv weiterentwickeln konnte. Das motivierte ihn, anderen zu helfen, die in seiner oder einer ähnlichen Situation sind.

Wenn er jetzt darauf zurückblickt, sieht er es als eine Erfahrung, die ihn stark gemacht hat. Eine Erfahrung, die man dennoch nicht erleben muss. Wenn er mittlerweile mitbekommt, dass irgendwelche Menschen, egal auf welche Art und Weise gemobbt werden, versucht er sofort zu helfen und das Mobben zu unterbinden.

Er ruft alle Mobber dazu auf, darauf zu achten, was sie sagen. Denn ein einziges Wort kann das Leben eines Menschen verändern. Den Menschen, die in einer ähnlichen Situation sind wie er, rät er sich Hilfe zu suchen und es nicht mit sich rumzutragen.

#MK

Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage an der OS Ronzelenstraße

Schule_ohne_Rassismus.svgVor einigen Wochen hat sich eine kleine Gruppe interessierter Schüler*innen zusammengefunden, um sich gegen Ausgrenzungen  einzusetzen. 

Uns  fällt diskriminierendes, rassistisches Verhalten  im Alltag auf und wir wollen dafür eintreten, dass Ungerechtigkeiten benannt werden und möchten einen respektvollen Umgang miteinander fördern.  Wir möchten uns mit dem  Thema Rassismus und Ausgrenzung auseinandersetzen, damit  aktiv gehandelt wird.  Wir finden es nicht ok, wenn andere nach dem Aussehen beurteilt werden und es ist völlig egal, welche Hautfarbe jemand hat oder woher jemand kommt.

Die Aktion Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage an unserer Schule befindet sich in der Anfangsphase und es werden noch  Schüler*innen  gesucht, die an der Thematik interessiert sind und sich engagieren wollen.  Unterstützt  wird  die Aktion von Ines Lemmer (Schulsozialarbeit).

In erster Linie ist die Idee von der Aktion Schule gegen Rassismus, Schule mit Courage, dass sich Schüler*innen  eigenverantwortlich organisieren, Ideen entwickeln und umsetzen. Neben  dem Sammeln der nötigen Unterschriften, wäre es toll, wenn Schüler*innen  Lust haben zum Beispiel Infostände und Veranstaltungen  zum Thema mitzumachen.

Informationen zur Aktion Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage findet ihr außerdem im Internet unter: http://www.schule-ohne-rassismus.org

Bitte achtet auf Aushänge zu Terminen an der Pinnwand vis á vis des Lehrerzimmers. Außerdem könnt ihr immer dienstags in der 2. Pause oder mittwochs in der 1. Pause Informationen bei Frau Lemmer im Büro der Schulsozialarbeit im Nebengebäude NB 10 erhalten bzw. eine Mitarbeit besprechen.

Am 8. März findet außerdem ein Landesnetzwerktreffen der Aktion Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage statt, an dem Schüler*innen ab der Jahrgangsstufe 7, die sich engagieren bzw. zukünftig engagieren möchten, teilnehmen können. Das Netzwerktreffen findet von 8:45 – 15:30 Uhr statt, bietet jede Menge Informationen, Austausch mit anderen Schulen und Workshops zu unterschiedlichen Themen. Bei Interesse meldet euch bitte bei Frau Lemmer. Da die Anzahl der Teilnehmer*innen pro Schule begrenzt sind, gebt bei Interesse, bitte möglichst schnell Bescheid!

Redaktion MK

Ergometerklassen – Das erfolgreiche innovative Konzept an unserer Schule

Zusätzlich zum Beitrag in unserer Printausgabe konnten wir zwei Lehrer_innen unserer Schule für diesen Videobeitrag über die Ergometerklasse 6b gewinnen. Wie geht das Projekt voran und was können wir in Zukunft an der Schule erwarten? Auch die Schüler kommen zu Wort! Aber seht selbst!  Eure Redaktion. MK 

Weihnachtliches Ambiente in der Schule – Geldspende für Schulprojekt in Namibia

Am 24.11.2017 fand der Weihnachtsbasar der Oberschule an der Ronzelenstraße statt. Es gab eine Vielzahl verschiedene Angeboten, welche von den Kindern selbst hergestellt wurden. Schmuck und Glanz zierten die Schule und sorgten für eine weihnachtliche Atmosphäre. Die Hälfte des eingenommen Geldes wurde an eine Schule in Namibia gespendet. Der Rest wird für Schulische Zwecke verwendet. Wir von der Schülerzeitung haben den Abend dokumentiert um ihnen einen nachträglichen Einblick zu geben. #MK